Sonne-16-Rechner
Erhalten Sie korrekte Belichtungseinstellungen ohne Belichtungsmesser mithilfe der Sonne-16-Regel.
Was ist die Sonne-16-Regel?
Die Sonne-16-Regel ist eine Methode, um ohne Belichtungsmesser korrekt zu belichten: Bei hellem Sonnenlicht stellen Sie die Blende auf f/16 und die Verschlusszeit auf ungefähr eins geteilt durch Ihren ISO-Wert. Bei ISO 100 ist das etwa 1/100 s. Sie funktioniert, weil Tageslicht bemerkenswert konstant ist und eine Szenenhelligkeit nahe EV 15 ergibt.
Anpassung an anderes Licht
Wird das Licht weicher, öffnen Sie die Blende: etwa eine Blendenstufe bei leichter Bewölkung, zwei bei bewölktem Himmel, drei bei starker Bewölkung und mehr im offenen Schatten. Wählen Sie die Bedingung im Rechner aus, und er verschiebt die Belichtung für Sie und liefert dann die Verschlusszeit für die von Ihnen bevorzugte Blende.
Sonne-16 bei Film und Digital
Sonne-16 stammt aus der Filmära, als man kein Display prüfen konnte, doch die Physik ist bei Digitalkameras identisch - sie ist ein zuverlässiger manueller Ausgangspunkt, wenn ein Belichtungsmesser von Schnee, Sand oder Gegenlicht getäuscht wird. Machen Sie die Aufnahme, prüfen Sie das Histogramm und feilen Sie von dort aus weiter.
So funktioniert diese Berechnung
Formel: t = N² / (2^EV × ISO/100)
wobei:
N= Blende (f-Zahl)EV= LichtwertISO= ISO-Empfindlichkeit
Quellen:
FAQ
Woher kommt die 'Sonne-16'-Regel?
Bei hellem Sonnenlicht und f/16 liegt die korrekte Verschlusszeit bei etwa 1 geteilt durch den ISO-Wert - zum Beispiel 1/100 s bei ISO 100.
Ist sie genau?
Sie ist im Freien ein zuverlässiger Ausgangspunkt, besonders bei Film. Öffnen Sie die Blende um ein bis zwei Stufen, wenn Wolken aufziehen - was dieses Werkzeug für Sie übernimmt.
Welche Einstellungen nutze ich für andere Blenden?
Öffnen Sie die Blende ausgehend von f/16 und verkürzen Sie die Verschlusszeit entsprechend; das Werkzeug berechnet die korrekte Verschlusszeit für jede eingegebene Blende neu.
Funktioniert Sonne-16 mit Digitalkameras?
Ja. Es handelt sich um eine Regel aus der Filmära, doch die Physik ist dieselbe, sodass sie auf jeder Kamera einen zuverlässigen manuellen Ausgangspunkt bietet.